Donnerstag, 1. Mai 2014

Freitag, 25. April 2014

Buchtipp: "Vegan backen für alle" von Björn Moschinski

Herzlichen Dank an den Südwest-Verlag, der mir freundlicherweise ein kostenloses Rezensionsexemplar von Vegan backen für alle  (ab 21.04.2014 im Handel, 176 Seiten, 19,99€) zur Verfügung gestellt hat. Nach  Vegan kochen für alle und Hier & Jetzt vegan (siehe Blog-Einträge) ist es das 3. Buch vom sympathischen Berliner Koch und Restaurantbesitzer (MioMatto) Björn Moschinski.
(Foto: Orangenkuchen)
Das Buch beginnt mit einer kleinen Einführung ins vegane Backen (sehr gut der Artikel "Warum Alternativen?) und den veganen Grundrezepten (Hefeteig/süß/herzhaft, Mürbeteig/süß/herzhaft, Biskuitteig) mit jeweils schönen Fotos.
(Foto: Osterbrot)
Dann gliedert sich das Buch nach Anlässen, was mir sehr gut gefällt: Ostern, Muttertag, Halloween, Weihnachtsbäckerei, Sonntagstagel, Ofenfrische Geschenkideen, Schnelles für unerwartete Gäste und Brot&Co
 (Foto: Flammkuchen)
Die meisten Rezepte sind auch für Backanfänger geeignet und kommen überwiegend ohne exotische Zutaten aus. Zu jedem Rezept gibt es ein Foto, was sofort Lust zum Nachbacken macht. Besonders toll finde ich die herzhaften Rezepte wie Flammkuchen, Oliven-Ciabatta, "Käse"brot und die gefüllten Blätterteigstangen.
Mein Fazit: wieder mal ein richtig gelungenes Buch von Björn Moschinski. Ich freue mich schon auf sein 4. Buch!


Dienstag, 22. April 2014

Getestet: Soja Steaks Texas von Vegourmet

Vor kurzem habe ich das erste Mal beim Veganversand bestellt, u.a. auch die Soja Steaks Texas von Vegourmet.
Die Steaks (Trockenprodukt) sind etwas dünner und habe eine dunklere Farbe (durch Sojasauce und Karamell) als die Big Steaks von Vantastic Foods. Die 200 Gramm Packung kostet 2,95€.
Aus den Soja Steaks Texas habe ich gefüllte Rouladen gemacht. Optisch und vor allem geschmacklich bei mir ganz klar die Nummer 1 vor den Big Steaks. Kann ich nur empfehlen!

Sonntag, 20. April 2014

Buchtipp: "Vegan für Alle" von Jan Bredack


Herzlichen Dank an den Piper-Verlag, der mir freundlicherweise ein kostenloses Rezensionsexemplar von "Vegan für Alle"  (ab 14.04.2014 im Handel, 253 Seiten, 19,99€) zur Verfügung gestellt hat.

Mit dem Autor Jan Bredack bin ich zwar über Facebook befreundet, wusste aber bisher nur, das er die Ladenkette "Veganz" gegründet hat. "Veganz" sind die ersten veganen Supermärkte in Deutschland, u.a. mit Filialen in Berlin, Hamburg, München und Frankfurt. Über 20 weitere sollen folgen.
(Foto: erste Veganz-Filiale in Berlin, siehe Blog-Eintrag von 2012)
Dass Jan Bredack eine äußerst spannende Lebensgeschichte zu erzählen hat, habe ich erst durch sein Buch erfahren, welches ich übrigens innerhalb von 2 Tagen "verschlungen" habe. 
1972 zu DDR-Zeiten geboren, wächst Jan Bredack als Stasi-Kind in Ost-Berlin auf. Er besucht eine Eliteschule und wird wegen ein paar Kritzeleien  als 14Jähriger zum Klassenfeind der DDR. Trotz seiner Intelligenz ist nun an ein Studium in der DDR nicht mehr zu denken. Seine Mutter besorgt ihm schliesslich eine Lehrstelle als Kfz-Mechaniker bei den Berliner Verkehrsbetrieben. 
Nach der Wende fängt Bredack als Mechaniker bei Daimler-Benz in Berlin an. Dort folgt ein rasanter interner Aufstieg. Er fängt ein Studium an, übernimmt den nächtlichen Berliner Pannendienst für Mercedes (der mit einem schrecklichen Unfall auf einer Autobahn endet), wird Serviceleiter für den neuen Actros-LKW und schliesslich Manager für den neuen deutschlandweiten LKW- und Transporter Kundendienst. Privat wohnt er mit seiner Frau und seinen 3 Kindern in einer Villa mit Swimmingpool, in der Garage stehen stets die neuesten Mercedes-Modelle.  
Doch die Karriere bleibt nicht ohne Folgen: Seine Ehe leidet, er hat kaum Zeit für seine Kinder.
Jan Bredack entwickelt sich zum "Arschloch", muss Mitarbeiter entlassen, die er notfalls auch aus dem Unternehmen mobbt. Sein Gewicht steigt durch den immer größeren Druck ("ein System der Angst") auf 115 kg an, er stopft alles in sich rein, ohne Nachzudenken: Hamburger, Currywurst und blutige Steaks. (Veganer waren für ihn irgendwelche Öko-Spinner). Äußerlich am Ziel seiner Wünsche, innerlich ein Wrack. Es kam, wie es kommen musste: Der Zusammenbruch, Burnout 2007.
Dann lernt er Hannah kennen - eine Vegetarierin. Er verliebt sich in sie und beschliesst, sein Leben zu ändern.
2009 (inzwischen Veganer) zieht er mit Hannah nach Moskau, um dort ein neues LKW-Werk für Daimler aufzubauen. In der Zeit wächst seine Idee, einen veganen Supermarkt zu eröffnen. ("Jemand müsste eine Art Bioladen für Veganer eröffnen. Jemand?")
Schliesslich kündigt er seinen erfolgreichen Manager-Vertrag bei Mercedes und eröffnet am 23. Juli 2011 den ersten veganen Supermarkt in Berlin.
Seine autobiographischen Kapitel wechseln sich jeweils mit Kapitel übers Essen, Tierschutz, Ethik und Umwelt ab. Sehr gut hat mir das Kapitel von Jan Peifer (Dt. Tierschutzbüro) gefallen, der schonungslos über seinen Alltag berichtet.
"Vegan für alle" ist ein sehr bewegendes und spannendes Buch - ein absoluter Kauftipp.
Ob der Titel seines Buches so glücklich gewählt ist, sei dahingestellt. "Mein neues Leben nach dem Burnout  - vom  Mercedes-Manager zum Tofu-Verkäufer" , so was in der Art spricht vielleicht mehr Menschen an, sich ein Buch zu kaufen - und dieses Buch hat es verdient, von sehr vielen Menschen gelesen zu werden.

Samstag, 19. April 2014

Vegourmet Cordon Bleu mit Spargel an Mandelmus-Kräutersauce

Für 2 Personen

750 Gramm frischer Spargel (500 Gramm Schälgewicht)
4-5 mittelgroße Bio(Früh-)Kartoffeln
100 Gramm weisses Mandelmus (z.B. von Rapunzel oder Alnatura)
Salz, Zucker
Frühlingskräuter tiefgefr. (Petersilie, Schnittlauch)
Alsan-Margarine für die Pfanne
1 Pck. (2 Stück) Cordon Bleu von Vegourmet


Den Spargel schälen, evtl. holzige Enden abschneiden und mit etwas Zucker und Salz in einem großen Spargelkochtopf ca 15 - 20 min kochen. Die Kartoffeln ebenfalls schälen und in Salzwasser gar kochen.

Die 2 "Lucky Vilets Cordon Bleu Style" (richtig lecker!!!) in einer beschichteten Pfanne mit etwas Alsan kurz von beiden Seiten anbraten.
Für die Mandelmus-Kräutersauce ca 250 ml vom Spargelkochwasser abschöpfen und in einen Topf geben, das Mandelmus hinzufügen und mit einem Schneebesen verrühren. Aufkochen lassen und mit Frühlingskräutern anschmecken.